Nachruf Dr. Pratip Banerji (1964–2021)

Ein schwerer Schock war die Nachricht, dass Dr. Pratip Banerji, Co-Autor und Herausgeber der “Banerji Protocols™”, aktueller Leiter der Stiftung seines Vaters, der “Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation”, gestorben ist.

Dr. Prasanta Banerji, Dr. Miguel Corty und Dr. Pratip Banerji in Köthen, 2014

Die Familie Banerji hat die Homöopathie nicht nur aktiv seit 1868 gefördert und praktiziert, sie hat auch weltweite Aufmerksamkeit erlangt, als das US amerikanische Krebsforschungsinstitut und Gesundheitsministerium beide, Prasanta und Pratip Banerji aufforderte, ihre Erfolge bei Krebs mit homöoopathischen Mitteln zu beweisen.

Der Beweis, wie wir heute wissen, gelang, und spezielle Mischungen homöopathischer Produkte als Heilmittel bei Krebs werden seitdem weltweit erfolgreich eingesetzt.

Dr Prasanta Banerji verließ uns durch einen vorhersehbaren Tod im Mai 2018, im Alter von 85 Jahren. Dr Pratip ist nun seinem Vater gefolgt, kurz nach seinem 55. Geburtstag. Dieser Verlust ist umso schwerer, als dass seine Tochter das Medizinstudium gerade abschließt, aber nicht mehr auf die homöopathische Erfahrung ihres Vaters und Großvaters zugreifen kann.

Auch ist jetzt das www.pbhrf-india.org verwaist, nachdem beide Gründer verstorben sind. Mir ist klar, dass viele Ärzte weiterhin dort tätig sind, und wir wünschen ihnen den Erfolg und die Kompetenz, die dieses homöopathische Musterinstitut weltweit führend gemacht hat.

Pratip war nicht so ein kommunikativer, witziger und spontaner Mensch wie sein Vater, Prasanta, der klassischerweise von Biotyp 3 (“Merkur”) war. Pratip war ein tiefsinniger, wissensschwerer Biotyp 7 (“Saturn”), die klassische Kombination “3 & 7”, die Erfolg zu garantieren scheint. Gemeinsam waren sie unschlagbar. Ohne Prasanta waren diese drei Jahre für Pratip sicherlich sehr hart.

Wir werden Ihn und und seinen Vater immer im Gedächtnis behalten und sein Andenken ehren, indem wir weiterhin für eine Verbreitung der Banerjiprotokolle kämpfen.

Dr Miguel Corty Friedrich

Was man über Aromatase-Hemmer wissen sollte

Dr. Michaela Dane, Biochemikerin

Vor drei Jahren hatten wir eine Welle von Brustkrebspatienten mit großen Schmerzen im Bewegungsapparat. Bei einigen war es so schwerwiegend, dass sie Morphinderivate als Schmerzmittel nahmen, zwei Patienten hatten Knochenbrüche, die nicht verheilten.

Alle Frauen glaubten, dass sie Knochenmetastasen hätten, die nur noch nicht entdeckt worden wären. Tatsächlich hatten diese Frauen alle eines gemeinsam: Sie nahmen einen Aromatasehemmer.

Nun erklärt natürlich kein Arzt, worum es sich hierbei handelt. Von „kein Kommentar“ bis zu “diese kleine Pille ist gut für ihre Hormone” war alles dabei.

Vielleicht wird es einmal an der Zeit, die Patienten an dieser Stelle aufzuklären, was die kleine rosa Pille wirklich ist.

Der Vorläufer aller weiblichen Hormone ist das männliche Testosteron. Frauen haben immer einen kleinen Anteil davon im Körper, weil es auch im weiblichen Körper eine Funktion hat, z.B. den Muskelaufbau.

Normalerweise wird ein Großteil davon aber mit einem Aromataseenzym in Östrogene umgebaut. Nun sind viele Brustkrebsarten hormonabhängig. Die einfache Idee der Schulmedizin zur Verwendung der Aromatasehemmer ist, dass man die Östrogensynthese blockt und somit den Tumor in Schach hält.

Was sind die Nebenwirkungen?

Über die Nebenwirkung wird meistens nicht gesprochen, und sehr klar wird dies durch das Lesen des Beipackzettels auch nicht gerade. Der ist ja immer so aufgebaut, dass die Augen nach dem ersten Absatz unverständlicher klein geschriebener Medizinphraseologie so ermüden, dass man ihn zur Seite legt.

Doch das steht leicht verschlüsselt drin:

Durch den Mangel an Östrogen kann Kalzium nicht mehr in die Knochen eingelagert werden. Es bleibt im Blut und bewirkt dort höchstens noch Arteriosklerose, während die Knochen dünn und brüchig werden. Kommt es dann durch einen Unfall zu einem Bruch, heilt dieser nicht mehr zusammen. Wir haben Patienten im Rollstuhl behandelt, die noch immer Aromatsehemmer bekamen, also keinerlei Hoffnung auf Wiederherstellung der Beweglichkeit hatten.

Das andere Problem ist die Anhäufung von Testosteron. Zu viele männliche Hormone im Blut haben zur Folge, dass man seine Haarpracht auf dem Kopf verliert, während sie sich an ärgerlichen Stellen verbreitet, so dass man sich in Richtung Bruce Willis entwickelt, was bei Männern sexy wirken mag, man als Frau mit ohnehin schon schlechter psychischer Verfassung aber gar nicht gut verträgt. Auch die Fett- und Muskelverteilung ändert sich, man wird im wahrsten Sinne des Wortes “vermännlicht”.

Was nicht im Beipackzettel steht ist dies: Die meisten Ärzte wissen mangels biochemischer Kenntnisse oft nicht wie gefährlich diese Stoffgruppe eigentlich ist. Aromatasehemmer sind Blausäureglucoside, das Giftigste was die Natur zu bieten hat, nur noch verstärkt durch die Herstellung im Labor.

Strukturformeln Aromatasehemmer
Bild 1: Letrozol und Anastrozol. Man erkennt die beiden dreifachgebunden Stickstoffatome, dies sind Zynanidgruppen, die uns noch aus dem 2. Weltkrieg im Gedächtnis geblieben sein sollten.

Die Leber kann solche Stoffe nicht abbauen. Sie werden im besten Falle durch die Niere ausgeschieden. Leber- und Nierenversagen stehen daher auch auf dem Beipackzettel. Schaffen diese Organe es nicht, damit fertig zu werden, lagert der Körper sie im Bindegewebe ab, wo es dann zu fibromyalgieartigen Dauerschmerzen kommen kann.

Wer einen solchen Stoff wieder aus dem Körper ausschleusen will, braucht eine gute naturmedizinische Entgiftung, bevor das Banerjiprotokoll überhaupt greifen kann.

Blocker sind eine typische Erscheinung unserer Zeit, wo man den “Kampf gegen den Terror” führt, in diesem Fall gegen den eigenen Körper. Dabei kann man nur verlieren, denn im Krieg geben immer zuerst die Guten auf, was hier bedeutet: die gesunden Zellen.

Was ist die Banerji-Alternative?

Das Banerjiprotokoll für Brustkrebs enthält das Mittel Phytolacca. Diese Pflanze enthält eine Kombination aus Krebszellenstatikum und natürlichem Hormonblocker.  Diese Stoffe sind schon darum verträglicher, als dass sie natürlichen Strukturen entsprechen. Außerdem werden Banerjimittel homöopathisch gegeben, können also weder Leber noch Niere vergiften, sehr wohl aber auf die Krebszellen einwirken.

Phytolaccatoxin
Bild 2: Phytolaccatoxin enthält nur zwei Stickstoffatome. Dieses Alkaloid wirkt hemmend auf das Wachstum der Krebzellen. Phytolaccagenin ist ein Pflanzenhormon, das wie die Steroide eines Antikonzeptivums aufgebaut ist.

Fazit: Es gibt Alternativen zur Brustkrebstherapie, die den eigenen Körper als Ganzes stärken, keine brutale Nebenwirkungen haben und zu einer vollständigen Heilung führen können.

Wir schreiben diesen Artikel, weil eine geheilte Patientin, die Letrozol abgesetzt hatte, nun ihrerseits eine Patientin hat, die einen neuen Aromatasehemmer mit schweren Folgen zu sich nimmt.

Man kann nur hoffen, dass mehr Menschen erkennen, dass dies kein Weg zur Heilung sein kann.