Die Banerji Protokolle in der täglichen Praxis

Die Geburt der Banerji Protokolle

Als Pratip und Prasanta Banerji in das National Cancer Institute (NCI) in die USA eingeladen wurden, um die Authentizität und Wirksamkeit ihrer Therapiemethode gegen Krebs zu beweisen, war Homöopathie in einigen Staaten der USA nicht gern gesehen. Staaten wie Kalifornien waren der Meinung, man könne nur entweder “ernsthafter Wissenschaftler und Arzt” sein, oder Homöopath.

Nachdem drei Jahre später der Beweis für die Wirksamkeit erbracht war, wollte man die Therapiemethode in allen Staaten der USA zulassen. Um den langen Prozess einer Regulierung der Homöopathie zu umgehen, erfand man dort die “Banerji ProtokolleTM”, und den Begriff “Behandlung mit ultrahoch verdünnten Medikamenten”. In der Universität von Südkalifornien und in Houston / Texas,  wurde sogar in kürzester Zeit die Wirkungsweise der Kombination “Phytolacca C200” gegen Brustkrebs und “Ruta C6” gegen Gehirntumore bewiesen[1]. Weitere Studien folgten. 

Doch mindestens ebenso beeindruckend sind die Ergebnisse der Banerji ProtokolleTM in der allgemeinmedizinischen Anwendung. Es mag vielleicht nicht jeder sofort einen Krebspatienten behandeln wollen, aber homöopathisch hergestellte Mittel sind immer noch ein sicherer Weg, um komplexe Krankheiten positiv zu beeinflussen.

Prasanta und Pratip Banerji haben zwischen 2008 und 2018 verschiedene Seminare in Europa gehalten. Dazu gibt es Abschriften, abgesehen von dem “offiziellen” aber etwas chaotischen Werk “The Banerji Protocols – a new Method of Treatment with homeopathic medicines”, erschienen in unterschiedlichen, revidierten Auflagen 2011 bis 2013. Eine Sammlung der bisher beliebtesten Therapien nach Banerji konnte ich zusammenstellen und 2019 veröffentlichen.[2] 

Hierzu Beispiele aus meiner medizinischen Praxis:

Gallensteine

Fr. N (42) suchte mich aufgrund von Schmerzen im rechten Oberbauch auf. Eine Ultraschalluntersuchung fand eine Gallenwegsentzündung bei multiplen, grossen Steinen. Eine unmittelbare Gefahr auf Verschleppung und Obstruktion bestand nicht, eine chirurgische Behandlung lehnte sie ab. Wir behandelten im akuten Schmerzfall mit Belladonna C 3, alle 20 min, dazu Chelidonium D6 in Tropfen vor den Mahlzeiten und Carduus maruianus Urtinktur 10 Tropfen nach den Mahlzeiten, dazu 2 bis 4 x täglich Lycopodium C 200. Die Beschwerden wurden in 24 Std erträglich, nach 3 Wochen bestand keinerlei Symptomatik mehr.

Bei Oberbauchbeschwerden schlagen die Protokolle eine Kombination aus Chelidonium und Carduus vor, bei Übelkeit Nux vomica und bei Schmerz Belladonna. Jedes dieser Mittel wäre wohl jedem homöopathisch ausgebildetem Therapeuten eingefallen, doch die Mischung dieser Potenzen eher nicht.

Grade die Kombination von hoch- und niederpotenzierten Mitteln machen den Charme der Banerji ProtokolleTM aus. Dabei verwendet man fast ausschließlich Niederpotenzen D3, C3 C6 und Schüsslersalze bei akuten sehr entzündlichen und schmerzhaften Prozessen, und Hochpotenzen wie C200 bei allen Erkrankungen, bei denen der Stoffwechsel reguliert werden soll. Prasanta Banerji war Pragmatiker, Begriffe wie “Epigenetik” und molekulare Zellmodulation durch Zellbotenstoffe waren ihm fremd. Er hatte seine “Lieblingsmittel” und versuchte, mit gewissen Potenzen das beste Ergebnis zu erreichen. Bald konnte er feststellen, dass die Kombination bei 80% der Beschwerden erfolgreich war, und dass es unerheblich war, ob eine Krankheit diesen oder einen ähnlichen Schwerpunkt aufwies: Gallenwegsentzündung, Gallensteine, Leberversagen oder Atresie der Gallenwege, es machte keinen Unterschied für den Erfolg der Behandlung: Alles, was ähnlich gelagert war, konnte mit der selben Kombination wesentlich verbessert werden.

Angina pectoris: Koronare Herzerkrankung

Viele meiner lange die Rente genießenden Patienten kommen bergauf rasch außer Atem. Ist es noch dazu kalt, oder steht eine besondere Anstrengung bevor, werden die Beschwerden schlimmer, dasselbe nach Flugreisen, größeren Feiern, usw. Viele haben bereits Koronarstents und erhalten Aggregationshemmer und gefäßerweiternde Mittel, doch oft reicht das nicht aus. Außerdem kann man ein Altersherz kaum stärken, man kann nur die Leistung optimieren. So auch bei Fr M. (77): Der Hundespaziergang wurde immer kürzer. Nach Banerji setze ich die Kombination Arnika mont C3 & Hamamelis C 200 (2x tägl.) mit Lachesis C 200 (alle 2 Tage) ein. Zunächst geschah nichts, aber nach 4 Wochen wurde die beschwerdefreie Gehstrecke wieder länger. Nach 6 Monaten hätte sie am liebsten die schulmedizinische Therapie abgesetzt, wovon ich dringend abraten musste.

Eine der beliebtesten Kombinationen ist Arnika 3 / Hamamelis 200: es handelt sich um einen Gefäßregulierer, bei dem sowohl arterielle wie venöse Gefäße wieder zur ursprünglichen Spannung finden. Kapillare werden kräftiger, Blutergüsse wie bei Dauereinnahme von Steroiden und Antiaggregation lösen sich auf, und wenn eine Gefässverstopfung vorliegt, wird Lachesis C 200 hinzugefügt, bei Wassereinlagerung in das Gewebe Lycopodium C30.

Von lagerungsbedingten Gewebeverletzungen (Ulcus) bis zu Herzkranzverengung findet diese Kombination Einsatzmöglichkeiten. Selbst bei metastasierenden Tumoren kann man klinisch das Wachstum und die Nekrose unter bildgebenden Beobachtungsmethoden deutlich verbessert finden. Dabei ist dies kein “Wundermittel”: es ist nur die praktische Anwendung der beiden Mittel “Arnika” = Blut und “Hamamelis” = Gefässe, mit der Unterstützung Gerinsel lösend = Schlangengift “Lachesis” oder Wasser = “Lycopodium”. 

Homöopathie für jedermann

Wenn man es so betrachtet, fällt auf, dass Homöopathie für jedermann einsetzbar ist und von jedem verwendet werden kann. Die Banerji Methode ist mehr ein Hausmittelprinzip als eine ausgefeilte Medizin.

Natürlich besteht ein Unterschied zwischen der konstitutionellen und miasmatisch-korrekt beurteilten Homöopathie nach klassischem Vorbild und  einem Banerji ProtokollTM.

Aber als eine Annäherung, als eine zusätzliche Verordnung mit äußerst geringem Risiko für den Patienten, sozusagen als eine Erweiterung der Therapieziele auch bei schulmedizinischer Grundversorgung, ist ein Banerji Protokoll einfach die perfekte Ergänzung.

Alle meine Patienten mit Schilddrüsenhormon erhalten ausserdem “Bromum 6”, viele können nach 6 Monaten L-Thyroxin weglassen oder reduzieren. So geht es bei vielen chronischen Erkrankungen, Arthrose (Rhus tox), Parkinson (Gelsemium 200 & Cuprum Met 6), usw.

Homöopathische Komplexmedizin

Die Protokolle verwenden niemals ein Einzelmittel, immer handelt es sich um die Kombination verschiedener Mittel. Der Klassiker ist dabei “Bry-conitum”, Bryonia & Aconitum: verwendet man bei Keuchhusten Bryonia, kommt es zu blutigem Auswurf, kombiniert man dazu Aconitum, verschwindet beides. Diese Art, ein niedriger und ein höher dosiertes Mittel zu kombinieren bezeichne ich als “Kundalini Mischung”: nicht die Asclepios Schlange mit der einzelnen Windung erreicht ihr Ziel, sondern die Doppelhelix der “Kundalini” Schlange: die Schwächen des einen Mittels werden mit den Stärken des anderen Mittels ausgeglichen. Auf diese Weise entstanden nach nahezu einem Jahrhundert klinischer Beobachtung in der “Prasanta Banerji homeopathic research foundation” [3] die Kombinationen der heute bekannten Banerji ProtokolleTM . Dabei empfahl schon Prasanta die Mittel nicht jedes für sich, sondern die Tagesdosis (von jedem Mittel 2 bis 4 Gaben) jeweils in einer Wasserflasche aufzulösen und über den Tag dietätisch zu trinken. [4].

Mond und Marsmission

In Houston war man von dem Erfolg der Banerji Protokolle dermaßen begeistert, dass man Prasanta bat, einen “Notfallkoffer” homöopathischer Medikamente für den Weltraumeinsatz zu erstellen[5]. Denn jedem von uns muss klar sein, dass “Aspirin und Co.” schon aus Platz, Gewichts- und Verteilungsgründen im All kaum zum Einsatz kommen werden. Zwar werden wir modernste Diagnosegeräte platzsparend designen müssen, aber die Therapie wird “minimalistisch” sein. Die aufstrebende Nanomedizin hat die Eigenschaft, sich im umgekehrten Verhältnis zur Größe im Gewebe zu verteilen: Quantumdots (unter 20 nm Größe, z. B. Metalle in der Homöopathie) verteilen sich innerhalb von 20-30 min im ganzen Körper, während große Nanos (wie z B pharmakologisch hergestellte Carrier-Polymer Nanopartikel bis 1200 nm) zwischen 6 und 12 Stunden brauchen. Alle Nanopartikel haben gemeinsam, dass sie problemlos Membranen und Gewebe durchdringen können, und so auch unter Schwerelosigkeit maximale Verteilung erreichen [6] [7]. In diesem Bereich wird mit Hochdruck geforscht, um Medikamente entwickeln zu können, die im Gegensatz zu den homöopathischen und getesteten Mitteln auch patentierbar und kommerzialisierbar sein sollen.

Wie kommen Nanopartikel in die Homöopathie? “top-down” und “bottom – up”

Hinter den Protokollen steht eine jahrzehntelange klinische Erfahrung an Millionen Patienten, aber auch die alte Erkenntnis, dass “der Mensch nach seiner Natur erkrankt”. Diese zentrale Aussage von Paracelsus, sollte sie zutreffen, bedingt, dass nicht jeder an allem erkranken kann. So kommt es, dass die biologischen Schwachpunkte eines Patienten mit Erkrankungen zusammenfallen, auf die jeweils entsprechende Mittel der selben biologischen Bauart passen. Früher nannte man diese Beobachtung “Signatur”, “Archetyp” …, heute nenne ich sie “Biotypisierung”[8]. Die Protokolle stimmen in der Regel mit diesen Archetypen überein. Ein Typ 4 leidet gern an Magenschmerzen, in dem Banerjiprotokoll kommen Typ 4 Medikamente, zusammen mit einem ausgleichenden Mittel des Typs 1 oder 7. Diese Herstellungsart kannte man früher auch in Deutschland, man nannte das “Spagyrik”. Mit dem Aufkommen isolierter Wirkstoffe kamen diese ausgewogenen Kombinationsmittel leider aus der Mode. Dabei ist das ungerecht: Die Nanomedizin hat Grund zur Annahme, dass homöopathische Mittel Nanopartikel nach der physikalischen Methode des “top-down” entstehen lassen. Wiederholte Schläge in Lösungsmittel, ausgehend von einer Verreibung/Zermahlen des Ursprungsmittels, lassen immer kleinere Teilchen entstehen. Bei der Spagyrik verhält es sich umgekehrt: die Nanos entstehen durch den chemischen Prozess des “bottom – up”: Durch lösen, verbrennen, wieder lösen und zusammenführen der Stoffe im Rückflusskolben, in dem physikalisch nichts entkommen kann, bedeutet ein chemisches Zersetzen und wieder Zusammenbauen, das Nanopartikel entstehen lässt.

Ausblick auf die Anwendung

Die praktische Anwendung der “Banerji ProtokolleTM” ist problemlos und praktisch risikolos, und kann auch leicht von Ärzten und HP ohne homöopathische Ausbildung eingesetzt werden.

Natürlich empfiehlt es sich, Grundkenntnisse über Dosierung, Wiederholungsintervalle und ähnlich allgemein gültige Regeln zur Anwendung homöopathischer Mittel zu besitzen. Doch niemand würde mit dem Argument, nichts von Homöopathie zu verstehen, auf die Anwendung von z B. “Traumeel” verzichten.  Mit den Banerji Protokollen verhält es sich ähnlich. Im Gegenteil: Wer einmal feststellen konnte, wie sinnvoll die “Kochrezepte” nach Banerji sind, wird sich sicher für weiterführende Ausbildung interessieren

Es gibt Banerji Protokolle für alle medizinischen Fachbereiche, zur Kombination für alle alten und neuen Erkrankungen, und die Erfahrung im täglichen Einsatz zeigt rasch, welche Kombinationen sinnvoll sind.

Dr. Miguel Corty Friedrich


[1]Frenkel et al; “Cytotoxic effects of ultradilluted remedies on breast cancer cells” Int Jour of Oncol, 36, 395-403, 2010: … “In 1999, the NCI evaluated a cancer treatment protocol developed at the P. Banerji Homeopathic Research Foundation (PBHRF) in Kolkata, India. The ‘Banerji protocol’ used specific ultra-diluted natural substances to treat patients with different cancers. The NCI reviewed 10 patients treated on the Banerji protocol” … “After rigorous evaluation, the NCI concluded that there was sufficient evidence of efficacy to warrant further research of the Banerji protocol.”  

[2] Corty Friedrich, M : “Die Banerji Protokolle in der medizinischen Praxis” Ed Winterwork, Borsdorf 2019

[3] PBHRFindia.org

[4] Banerji, P & Banerji P: “The Banerji protocols…” 2. Auflage, 2013

[5]  Banerji, P: “Possible use of ultradilluted medicines for health problems during lunar missions”, Rutgers University,  Symposium on extraterrestrial settlements, 2007

[6] Rajendran, ES: “Nanodynamik” Ed Winterworks, Borsdorf 2018

[7] Drug targeting: https://www.researchgate.net/publication/319259057_Professor_Ruth_Duncan_A_Pioneer_in_the_Field_of_Polymer_Therapeutics/link/5a98e3c745851535bce0dd8d/download

[8] Dane, M: “Heilgeheimnisse des Paracelsus”, 2. Aufl.  bei Ed. Winterworks, 2019

Signaturenlehre: Der Schlüssel zur Erkenntnis, was wem hilft!

Immer wieder treffe ich auf Menschen mit brillanten Ideen. Auf Fortbildungen, Kongressen und in Veröffentlichungen höre und lese ich begeistert über neue Ideen zur Heilung, Gesundung, von Banalem wie der Hilfe zum Abnehmen bis hin zu der Heilung von Krebs. Doch stets frage ich mich: „Wem kann das helfen?“

Ob es um Misteltherapie, Ananasdiät, „Vitamin“ B17, ketogene Ernährung oder Leistungssport geht – ich stelle einfach die Frage, für wen ist diese Therapie, diese Ernährung richtig? Kann man schon vorher wissen, wie ein Mensch mit dieser neuen Idee klar kommen wird? Die Antwort ist positiv: Ja, das kann man wissen.

Ständig irritiert es mich, dass Freunde und Kollegen glauben, die „Signaturenlehre“, die „Paracelsusmedizin“ (heute von uns unter der Bezeichnung „Heptopathie®“ registriert), sei nur eine weitere von vielen neuen Ideen, eine neue Art von Naturheilverfahren.

Das ist keineswegs so.

Die „Heptopathie“ ist nicht eine Art zu behandeln, sondern ein Schlüssel, um behandeln zu KÖNNEN.

Wenn wir von der „Signaturenlehre“, dem Grundstein der Heptopathie, sprechen, beziehen wir uns auf den Unterschied zwischen den sieben Signaturen. Jede Signatur ist eine besondere Art zu sein, zu denken, zu reagieren. Sie definiert Stärken, Schwächen, vorgegebene Fähigkeiten.

Die Natur hat sich dabei etwas gedacht: Sollte eine Seuche ausbrechen, sollten veränderte Lebensumstände auftreten oder einfach die „Bösen bei James Bond“ plötzlich doch eine Massenvernichtungswaffe einsetzen, kann durch die Verteilung auf 7 Typen niemals die ganze Menschheit vernichtet werden.

Wir haben das bei dem Atomunglück „Chernobyl“ ebenso gesehen wie bei Infektionskrankheiten wie der Pest: Es bleiben immer Menschen übrig, die fälschlich gern als „Mutanten“ bezeichnet werden. Der Witz dahinter ist, dass sie nicht „mutieren“ müssen, sie waren schon vorher anders! Sie sind sozusagen aussortiert worden durch die natürliche Auslese.

Egal um was für eine Behandlung es sich handelt, wenn man schon weiß, was für ein biologischer Typ man ist, welche „Signatur“ zutrifft, kann man im Vorfeld wissen, ob die Behandlung anschlagen wird.

Praktisch jeder Mensch ist schockiert, wenn er dies hört. Ich soll also schon festgelegt sein in meinen Möglichkeiten, nicht alles und jedes machen können, wie man mir seit meiner Geburt immer erzählt hat? Ausgeschlossen!

Doch allein der Zeitpunkt der Entscheidung hat sich nach hinten verschoben: Wir treffen die Entscheidung zu unserer Signatur einfach viel früher als uns bewusst ist. Schon im Moment der Geburt muss das neu geborene Wesen entscheiden, wofür es in seinem Leben stehen will: Typ 1, Typ 3 oder etwa Typ 7? Unmittelbar nach der Geburt ist das festgelegt und nicht mehr änderbar. Unser Unterbewusstsein muss dem logischen Verstand mitteilen, wo die Vorlieben und Stärken sind, damit wir harmonisch mit uns selbst leben können.

Es gibt zwei Situationen die uns massiv schaden können: Wenn wir gegen unser (besseres, unbewusstes) Wissen, gegen unser „Bauchgefühl“ Entscheidungen treffen, die uns nicht gut tun, oder wenn wir durch Umstände in unserem Leben, schwerwiegende Änderungen, Katastrophen aller Art, davon abgehalten werden, unser Leben so auszurichten wie geplant.

In der Praxis bedeutet das: 90% der Menschen wissen, was ihnen gut tut. Wenn wir diesen Weg verlassen, werden wir krank. Umgekehrt werden wir wieder gesund, sobald wir auf den „rechten Weg“ zurückkehren.

In extremen Situationen wie schwerer Erkrankung, chronischem Leiden, Behinderungen oder Krebs wenden wir oft einfach alles an, was gerade „in“ ist, ohne nach Signatur zu unterscheiden. Das ist nicht nur sinnlos, sondern oft auch schädlich.

So ist zum Beispiel eine Chemotherapie für Biotyp 1 besonders schädlich, während sich Biotyp 7 leichter tut mit dem Abbau von toxischen Substanzen. Typ 5 reagiert nicht gut auf Akupunktur, Hyperthermie für Typ 3 ist sinnlos, bei Typ 2 vielleicht hilfreich.

Die Signaturenlehre ist leicht zu erlernen (unser nächstes Seminar gibt es hier) und noch einfacher anzuwenden. Mit ihr kann man gezielt eine Therapie finden oder im Vorfeld festlegen, was funktionieren könnte.

Man sollte natürlich nicht dogmatisch sein. Jeder Mensch hat unterschiedliche, alternative Möglichkeiten zu reagieren. Wenn ich auf das Einhalten der signaturtypischen Vorgabe achte, dann weil es schneller geht und mehr Erfolg verspricht. Die Schulmedizin hat genau das Gegenteil postuliert: die Entwicklung von Medikamenten, die für jeden Menschen sinnvoll sein sollen. Der Unterschied hier sind insbesondere die berühmten „Nebenwirkungen“: Je weiter das pharmakologische Mittel von meiner Signatur entfernt ist, desto mehr Nebenwirkungen treten auf, bis hin zur totalen Sinnlosigkeit der Medikation.

Der ehrenwerte Dr. Banerji hat mit seinen „Banerji Protokollen™“ das Problem der Signaturen überwunden. Da in der Natur alles aufeinander abgestimmt ist, hat er genau hingesehen: Nicht jeder Mensch kann alles, und ebenso wenig kann ein Mensch einfach an „allem und jedem“ erkranken. Paracelsus sagte schon: „Der Mensch erkrankt nach seiner Natur“. Banerji stellte fest: Gewisse Mittelkombinationen helfen bei bestimmten Krankheiten immer; zumindest in 80% der Fälle. Banerji hat nicht die Menschen identifiziert mit einer speziellen Behandlung, er hat die KRANKHEITEN identifiziert und ihnen feste Kombinationen zugeordnet. So entstanden die berühmten „Protokolle“. Da der Mensch nach seiner Natur erkrankt, zeigt die Krankheit die wahre Natur!

Zumindest in mehr als 80% der Fälle.

Für alle anderen gibt es alternative Protokolle oder Schulmedizin.