Signaturenlehre: Der Schlüssel zur Erkenntnis, was wem hilft!

Immer wieder treffe ich auf Menschen mit brillanten Ideen. Auf Fortbildungen, Kongressen und in Veröffentlichungen höre und lese ich begeistert über neue Ideen zur Heilung, Gesundung, von Banalem wie der Hilfe zum Abnehmen bis hin zu der Heilung von Krebs. Doch stets frage ich mich: „Wem kann das helfen?“

Ob es um Misteltherapie, Ananasdiät, „Vitamin“ B17, ketogene Ernährung oder Leistungssport geht – ich stelle einfach die Frage, für wen ist diese Therapie, diese Ernährung richtig? Kann man schon vorher wissen, wie ein Mensch mit dieser neuen Idee klar kommen wird? Die Antwort ist positiv: Ja, das kann man wissen.

Ständig irritiert es mich, dass Freunde und Kollegen glauben, die „Signaturenlehre“, die „Paracelsusmedizin“ (heute von uns unter der Bezeichnung „Heptopathie®“ registriert), sei nur eine weitere von vielen neuen Ideen, eine neue Art von Naturheilverfahren.

Das ist keineswegs so.

Die „Heptopathie“ ist nicht eine Art zu behandeln, sondern ein Schlüssel, um behandeln zu KÖNNEN.

Wenn wir von der „Signaturenlehre“, dem Grundstein der Heptopathie, sprechen, beziehen wir uns auf den Unterschied zwischen den sieben Signaturen. Jede Signatur ist eine besondere Art zu sein, zu denken, zu reagieren. Sie definiert Stärken, Schwächen, vorgegebene Fähigkeiten.

Die Natur hat sich dabei etwas gedacht: Sollte eine Seuche ausbrechen, sollten veränderte Lebensumstände auftreten oder einfach die „Bösen bei James Bond“ plötzlich doch eine Massenvernichtungswaffe einsetzen, kann durch die Verteilung auf 7 Typen niemals die ganze Menschheit vernichtet werden.

Wir haben das bei dem Atomunglück „Chernobyl“ ebenso gesehen wie bei Infektionskrankheiten wie der Pest: Es bleiben immer Menschen übrig, die fälschlich gern als „Mutanten“ bezeichnet werden. Der Witz dahinter ist, dass sie nicht „mutieren“ müssen, sie waren schon vorher anders! Sie sind sozusagen aussortiert worden durch die natürliche Auslese.

Egal um was für eine Behandlung es sich handelt, wenn man schon weiß, was für ein biologischer Typ man ist, welche „Signatur“ zutrifft, kann man im Vorfeld wissen, ob die Behandlung anschlagen wird.

Praktisch jeder Mensch ist schockiert, wenn er dies hört. Ich soll also schon festgelegt sein in meinen Möglichkeiten, nicht alles und jedes machen können, wie man mir seit meiner Geburt immer erzählt hat? Ausgeschlossen!

Doch allein der Zeitpunkt der Entscheidung hat sich nach hinten verschoben: Wir treffen die Entscheidung zu unserer Signatur einfach viel früher als uns bewusst ist. Schon im Moment der Geburt muss das neu geborene Wesen entscheiden, wofür es in seinem Leben stehen will: Typ 1, Typ 3 oder etwa Typ 7? Unmittelbar nach der Geburt ist das festgelegt und nicht mehr änderbar. Unser Unterbewusstsein muss dem logischen Verstand mitteilen, wo die Vorlieben und Stärken sind, damit wir harmonisch mit uns selbst leben können.

Es gibt zwei Situationen die uns massiv schaden können: Wenn wir gegen unser (besseres, unbewusstes) Wissen, gegen unser „Bauchgefühl“ Entscheidungen treffen, die uns nicht gut tun, oder wenn wir durch Umstände in unserem Leben, schwerwiegende Änderungen, Katastrophen aller Art, davon abgehalten werden, unser Leben so auszurichten wie geplant.

In der Praxis bedeutet das: 90% der Menschen wissen, was ihnen gut tut. Wenn wir diesen Weg verlassen, werden wir krank. Umgekehrt werden wir wieder gesund, sobald wir auf den „rechten Weg“ zurückkehren.

In extremen Situationen wie schwerer Erkrankung, chronischem Leiden, Behinderungen oder Krebs wenden wir oft einfach alles an, was gerade „in“ ist, ohne nach Signatur zu unterscheiden. Das ist nicht nur sinnlos, sondern oft auch schädlich.

So ist zum Beispiel eine Chemotherapie für Biotyp 1 besonders schädlich, während sich Biotyp 7 leichter tut mit dem Abbau von toxischen Substanzen. Typ 5 reagiert nicht gut auf Akupunktur, Hyperthermie für Typ 3 ist sinnlos, bei Typ 2 vielleicht hilfreich.

Die Signaturenlehre ist leicht zu erlernen (unser nächstes Seminar gibt es hier) und noch einfacher anzuwenden. Mit ihr kann man gezielt eine Therapie finden oder im Vorfeld festlegen, was funktionieren könnte.

Man sollte natürlich nicht dogmatisch sein. Jeder Mensch hat unterschiedliche, alternative Möglichkeiten zu reagieren. Wenn ich auf das Einhalten der signaturtypischen Vorgabe achte, dann weil es schneller geht und mehr Erfolg verspricht. Die Schulmedizin hat genau das Gegenteil postuliert: die Entwicklung von Medikamenten, die für jeden Menschen sinnvoll sein sollen. Der Unterschied hier sind insbesondere die berühmten „Nebenwirkungen“: Je weiter das pharmakologische Mittel von meiner Signatur entfernt ist, desto mehr Nebenwirkungen treten auf, bis hin zur totalen Sinnlosigkeit der Medikation.

Der ehrenwerte Dr. Banerji hat mit seinen „Banerji Protokollen™“ das Problem der Signaturen überwunden. Da in der Natur alles aufeinander abgestimmt ist, hat er genau hingesehen: Nicht jeder Mensch kann alles, und ebenso wenig kann ein Mensch einfach an „allem und jedem“ erkranken. Paracelsus sagte schon: „Der Mensch erkrankt nach seiner Natur“. Banerji stellte fest: Gewisse Mittelkombinationen helfen bei bestimmten Krankheiten immer; zumindest in 80% der Fälle. Banerji hat nicht die Menschen identifiziert mit einer speziellen Behandlung, er hat die KRANKHEITEN identifiziert und ihnen feste Kombinationen zugeordnet. So entstanden die berühmten „Protokolle“. Da der Mensch nach seiner Natur erkrankt, zeigt die Krankheit die wahre Natur!

Zumindest in mehr als 80% der Fälle.

Für alle anderen gibt es alternative Protokolle oder Schulmedizin.

Banerji Protokolle™ und moderne Paracelsusmedizin

Es sind bald 10 Jahre vergangen, seit ich das Glück hatte über die „Banerji Protokolle™“ zu stolpern. Damals hätte ich mir nie vorgestellt, dass Dr. Banerji einmal eine so große Rolle in meinem Leben spielen würde.

Zu dem Zeitpunkt arbeiteten meine Frau Dr. Dane und ich an dem Projekt einer neuen Krankheitslehre. Paracelsus hat uns vor 500 Jahren zwei wesentliche Neuerungen für eine bessere Medizin hinterlassen: die Signaturenlehre und das Wissen um die Dreiteilung der Materie. Als er starb, hinterließ er uns aber keine Aufteilung der Erkrankungen nach Signatur, um Krankheitsprozesse besser verstehen zu können. Dazu muss man wissen, dass nicht alle Menschen gleich sind. Kulturhistorisch ist Medizin immer nur die Suche nach der besten Erklärung zu einem Krankheitsbild, seiner Beschreibung und der Suche nach Möglichkeiten das Unvermeidliche abzuwenden. Aus den ältesten überlieferten Schriften zur Medizin, wie den Veden, der ägyptischen Medizin, sowie später der  jüdisch/arabischen Medizin wusste man, dass die Natur unseres Sonnensystems unsere Materie prägt und sich auch im menschlichen Körper wiederspiegelt.

Bekanntlich üben die Himmelskörper durch ihre schiere Größe einen Gravitationseffekt aus, der sich sowohl bei einfachen als auch bei komplexen Prozessen manifestiert. Aber auch auf die lebendigen Wesen wirken sie, bis hin zu den menschlichen Gefühlen. Von den Himmelskörpern erhalten die Metalle ihre Prägung, die Bäume und Pflanzen ihre Erscheinungsform und die Tiere ihre Instinkte. Außerdem ist es die Kraft der Sonne die den Wechsel zwischen Tag und Nacht bewirkt, nicht die des Mondes oder der anderen Sterne.
Abraham Ibn Esra, Anno 1140 Eingangsrede einer Vorlesung an der Universität Cordoba

Bild 1: Das Sonnensystem im Menschen aus heutiger Sicht

Plötzlich wurde unsere Aufgabe unerwartet einfacher: wir konnten anhand der richtigen Behandlung sehen, welche Krankheitsprozesse zusammengehörten und wo eine Abweichung war. Die moderne Signaturenlehre war geboren! Der zweifellos größte Durchbruch dieser anderen Methode, Menschen und ihr Leiden zu ordnen, trat bei terminalen Krankheiten wie z. B. Krebs auf. Noch sollte es weitere 4 Jahre dauern, bis unser damaliger Verleger auf die Idee kam, diesen Durchbruch zur Therapie in Deutsch für die deutschen Kollegen und Patienten zu veröffentlichen. So entstand „Die Krebsrevolution“.

Bild 2: Mittel aus den Banerji-Protokollen:
Mittel der Signatur Mars für das Marsleiden Darmkrebs: Eisen und Hydrastis
Mittel der Signatur Saturn für das Saturnleiden Knochenkrebs: Beinwell und Carcinosum

Seither wurde die Krebstherapie (und die allgemeinmedizinische Therapie) nach Banerji im deutschsprachigen Europa bekannt, und, damit verbunden, die alte Lehre der sieben Archetypen in der Medizin neu entdeckt und vorgestellt.

Es macht natürlich einen nicht geringen Aufwand, alles Gelernte zu Medizin und Krankheit neu zu ordnen, und die Verblüffung aus den Gesichtern meiner Kollegen spricht Bände, wenn ich sie auffordere eine Krankheit als den Ausdruck einer Signatur, eines typischen Lebenswegs zu erkennen, die Diagnosen anzuzweifeln, die nur auf Symptomen beruhen, und statt dessen eine Diagnose nach dem entsprechenden Archetyp zu suchen. Doch was zunächst schwierig scheint, wird rasch zu einem erfolgreichen und klar definierten Handeln: Der Mensch erkrankt nach seiner Natur, und die Natur der Mittel vertreibt die Natur der Krankheit.

So hat es Paracelsus gesagt.

So hat es Hahnemann gewollt.

So machen wir es heute, dank der Signaturenlehre, wieder.


Bild 3: viele Mittel einer Signatur, hier „Venus“ auf einen Blick.
Vom Metall als Konstitutionsmittel, über Mineralien, Heilpflanzen, Bäumen, Tiermitteln bis zur Ernährung wirken die Mittel auf den drei Ebenen Sal, Sulphur und Merkur bei den „Venusthemen“ : Haut, Niere/Blase und Immunsystem.