Banerji Protokolle – Erfolgsmodell auf drei Ebenen

Krebstherapie nach Banerji

Seit nahezu zehn Jahren wenden wir die Homöopathie nach Banerji (BP™) an, die letzten 5 Jahre vermehrt bei Krebs. Die bisherigen Erfolgsquoten geben uns Recht: Über 60% unserer Patienten leben auch noch nach 5 Jahren. Damit liegt unsere Erfolgsquote bei „Krebs – allgemein“ über dem statistischen Durchschnitt. Doch das ist nicht allein der Erfolg der BP ™. Entsprechend unserer Philosophie der Integrativen Medizin, zu der die BP™ gehören, ist dies nur eine von drei Säulen die wir sowohl Schülern als auch Patienten nahelegen.

Allein bei uns wurden im Jahr 2017 etwa 100 Krebspatienten behandelt.

Anzahl Krebspatienten im Jahre 2017

Wenn uns ein Patient aufsucht, beginnen wir mit den üblichen Punkten: Anamnese, Beurteilung der bisherigen Befunde, körperliche Untersuchung. Vorgeschichte der bisherigen Therapien.

Doch gleich darauf beginnt das Erforschen der biologischen Charakteristika.

Nach Ansicht der Schulmedizin sind alle Menschen gleich.

Das muss so sein, weil man sonst jeden Menschen anders behandeln müsste, und in der Folge keine statistischen Vergleiche möglich sind.

Dennoch kann integrative Medizin weder standardisiert noch zu stark individualisiert werden. Im ersten Fall verlieren wir Präzision in der Behandlung, im zweiten Fall, der Individualisierung, verlieren wir Prognose und Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Fällen. In diesem Spagat zwischen zwei entgegen gesetzten Denkrichtungen haben wir uns entschieden die „Biologische Charakterisierung“ nach Paracelsus einzusetzen. Wir wenden die Signaturenlehre an.

Biologische Charakterisierung

Als Folge jahrelanger Beobachtung sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass in den Naturwissenschaften ein wesentliches Element fehlt: Das Gesetz der Signaturenlehre, oder die Entsprechung der Materie nach Resonanz. Die „Hermetischen Prinzipien“ über den Aufbau der Welt sagen aus: „Wie Oben so Unten“ (heute genannt „Resonanzphänomen“), oder auch „Das Große prägt das Kleine“, und das Gesetz der Entsprechung: wie „Innen so Außen“ oder Fraktaltheorie.

Die oft verlachten und ignorierten Baupläne unseres Sonnensystems zeigen uns deutlich, dass es immer drei Bausteine für jedes größere Element gibt und dass die Korrespondenz der Stoffe, chemisch, physikalisch und biologisch immer von Innen nach Außen gleich bleibt. Dies ist der Schlüssel zur „Ähnlichkeits (=Similis)“ Theorie, bekannt unter dem Namen „Homöopathie“, aber auch zur anthroposophischen Lehre der „Entien“.

Auf dieser Basis kann man auf der Erde 7 unterschiedliche Verhaltensformen für Materie unterscheiden, die entsprechend 7 unterschiedliche Bindungsformen, Reaktionsformen und biologische Qualitäten haben. Ob es dem Menschen nun passt oder nicht, es gibt 7 unterschiedliche „Strategien“ oder Formen sich dem Leben anzupassen, und jeder Mensch wählt zu Beginn des Lebens eine davon für sich aus, die sie/er für den Rest des Lebens nicht mehr ändern kann.  Wir nennen dieses gern ignorierte Naturgesetz die „Heptosophie“, die „Lehre der Sieben Strategien“. Diese Behauptung ist keine „Philosophie“ oder Ansichtssache, man kann nicht wählen, oder eine „Neue“ Medizin damit schaffen: es ist eine biologische Tatsache, die man ignorieren kann, oder verstehen. Wenn man sie versteht, ordnet sich die Medizin ganz neu, man erkennt Zusammenhänge, man kann nachvollziehen, wie es zu den unterschiedlichen Erkrankungen kommt, vor allem aber kann man wesentlich genauer vorhersagen was geschehen wird, und auf was die Patienten ansprechen. Grade die Homöopathie wird zu einer leicht verwendbaren, vorhersehbaren Therapie mit hoher Erfolgsquote, da sie auf dem „Ähnlichkeitsprinzip“ aufgebaut ist.

Wiederholung der Bausteine in der Natur

Die zweite Neuerung nach Paracelsus ist die Wiederholung der Bausteine, die sich immer im „Dreiersatz“ zusammenfügen. Jeweils drei Elemente bilden ein neues, größeres Element. Wir wissen das aus der Quantenphysik: jeweils 3 „Elementarteilchen“ bilden ein neues, größeres Elementarteilchen. Auch dieses Naturgesetzt ist uns selten bewusst.

In der Medizin bedeutet es, dass wir, wollen wir etwas heilen, nach Möglichkeit auf alle 3 Bauelemente gleichzeitig einwirken sollten. Natürlich kann man sich auch auf ein einzelnes Element konzentrieren, aber die „Drei – Einigkeit“ wird rascher und effektiver zum Ziel führen.

Wir erkranken nach unserer Natur

Die dritte Neuerung nach Paracelsus lautet: der Mensch erkrankt „nach seiner Natur“, also im Rahmen seiner erwählten Strategie oder biologischen Charakteristika.

Ein Mensch mit Eigenschaften des Typ 1 wird zu Allergie neigen, er wird hohe Schmerzempfindlichkeit haben, in vielen Fällen unter „Reizdarm“ leiden und oft rheumatische Beschwerden präsentieren oder „Hashimoto“ diagnostiziert bekommen. Aber er wird eher selten oder nie Nierensteine haben, er bekommt keinen Herpes und auch kaum Diabetes. Umgekehrt wird Strategie 2 rasch Diabetes bekommen, dafür aber nie Reizdarm.

Die Natur der Krebstherapie nach BP™

Dr. Banerji kannte die heptopathische Lehre der „biologischen Charakterisierung“ nicht, er behandelte nach Wiederholung. Aber nach 1000 Patienten mit „Reizdarm“ hatte er eine Kombination von Mitteln zusammengestellt, die im Wesentlichen aus Mitteln der Strategie 1 bestanden, und nach 1000 Diabetikern eine Kombination aus Mitteln Typ 2, die Diabetes verbesserte. Es war das Prinzip „Try and Error“, dass ihn dazu brachte, nach Millionen von Kranken in Kalkutta ein System zu finden, dass im Wesentlichen den Regeln des Naturgesetztes entsprach: Finde die Natur der Erkrankung, und du hast die Mittelgruppe erkannt, die zur Heilung eingesetzt werden kann.

Ein Mensch leidet nicht unter „irgend einem Krebs“, er leidet an „seinem Krebs“

Es gibt viele Wege nach Rom, sagt der Volksmund. Dr. Banerji entdeckte Kombinationen von Heilmitteln, die den Vorgang „Krebs“ in jedem besonderen Fall am treffendsten beschrieb. Er konnte auch beobachten, dass die Krebserkrankung mit Vorliebe einen bestimmten Typ Patient erwählte, je nach Krebsform. Ich bin mir sicher, dass jeder Onkologe dies auch schon beobachtet hat, die Schulmedizin kennt aber noch nicht das Ordnungsprinzip, nach dem dies geschieht.

Dr Banerji fand diese Zusammenhänge, weil er ein exzellenter Homöopath war. Er konnte aus der einzelnen Beobachtung die allgemeine Regel ableiten: Brustkrebs behandelt man am besten mit Phytolacca, einer Pflanze mit zwei (wesentlichen) alkaloiden Wirkstoffen: einem hormon-identischen, und einem nicht hormonellen Wirkstoff, sowohl gegen Hormon-abhängigen Krebs wie nicht – hormonell gesteuertem Krebs.  Dies beschreibt die „physiologische“ Therapie oder Ebene 2.

Einen anderen Weg beschreiten Therapeuten, die hochdosierte Vitamine verwenden, Aufbauprodukte verschreiben oder, im Gegenteil, versuchen Krebszellen durch gezielte Blockaden wie monoklonale Antikörper und Hormonblocker von der Versorgung durch Blutkreislauf und Nahrungsstoffe abzuschneiden. Dies beschreibt die „strukturelle“ Therapie, oder Ebene 1.

Der dritte Weg führt über das Verständnis von negativen, „toxischen“ Emotionen. Bei der Behandlung von Krebs kennt man verschiedene Modelle, nach denen Emotionen Krankheiten auslösen können, z B. Schock, Traumata, schwerer Verlust oder massives Mobbing. Zum Beispiel sind sich beim Thema des duktal – invasiven Brustkarzinoms die meisten Autoren einig: Die negative Emotion, ein übermäßiges „Geben wollen“, bei gleichzeitiger totaler Ablehnung durch den geliebten Menschen, kann zur Ausbildung des Krebses führen.

Ein weiterer Heilungsweg ist also das Auflösen der krankmachenden Emotion. Dies ist die Therapie der „Reprogrammierung“ und Auflösung von traumatischen Erlebnissen. Dies ist die „Ebene 3“.

Unterschiedliche Biotypen reagieren unterschiedlich auf emotionale Belastung. So entsteht zum Beispiel die nachfolgende Grafik (Analyse eigener Fälle): bei 150 Patienten fanden sich am häufigsten Patienten der Strategie 5, gefolgt von Nr. 3 und Nr 1.

Auch wenn wir noch keine Daten besitzen, die uns die Gesamtverteilung dieser 3 Typen in der Gesellschaft aufschlüsselt, so ist doch anzunehmen, dass die emotional mehr gefährdeten Typologien diese drei darstellen. Anders ausgedrückt: die Menschen des Biotyps 5, 3 und 1 können eher an Krebs erkranken, als die anderen.

Der Erfolg der „Krebsrevolution“

Abschließend kann man sagen, dass die BP™ ein System darstellen, das auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig behandelt. Dazu kombiniert Dr. Banerji Mittel sehr unterschiedlicher Verdünnungsstufe zu einem Ganzen.

Von unserer Seite kommt eine gründliche Analyse des Einzelfalles dazu: Vorgeschichte, Therapiegeschichte, psycho-onkologische Beurteilung und der Abgleich zwischen dem bisherigen Lebensweg und der biologischen Strategie, die die/der Patient/in erfahren hat. Aus diesen Elementen resultiert wiederum ein mehrschichtiges Therapiekonzept mit ausgezeichneter Erfolgsquote.

Jeder Therapeut kann diese Kombination leicht lernen. Die zentralen Punkte sind einerseits die korrekte Interpretation der Banerji Protokolle™, und andererseits das Erkennen der richtigen Bio-Typologie oder „Signatur“.

Die Banerji Protokolle™ enthalten einen weiteren Faktor, der bislang nie berücksichtigt wurde, wiederum aus der Beobachtung abgeleitet. Er besagt, dass nach jeweils 3 Monaten die Therapie neu überprüft werden muss. Offenbar ordnen sich die krankmachenden Umstände alle 3 Monate neu, so dass Auslöser und Zusammenhänge neu verstanden werden müssen. Dieser Beobachtung werde ich an anderer Stelle Rechnung tragen.

Miguel Corty Friedrich (Dr. med), “Clinica Praxis” El Campello (Alicante – Spanien), dr.corty-friedrich@krebsrevolution.de , www.krebsrevolution.de www.heptopathie.de

Banerji Protokolle™ und moderne Paracelsusmedizin

Es sind bald 10 Jahre vergangen, seit ich das Glück hatte über die „Banerji Protokolle™“ zu stolpern. Damals hätte ich mir nie vorgestellt, dass Dr. Banerji einmal eine so große Rolle in meinem Leben spielen würde.

Zu dem Zeitpunkt arbeiteten meine Frau Dr. Dane und ich an dem Projekt einer neuen Krankheitslehre. Paracelsus hat uns vor 500 Jahren zwei wesentliche Neuerungen für eine bessere Medizin hinterlassen: die Signaturenlehre und das Wissen um die Dreiteilung der Materie. Als er starb, hinterließ er uns aber keine Aufteilung der Erkrankungen nach Signatur, um Krankheitsprozesse besser verstehen zu können. Dazu muss man wissen, dass nicht alle Menschen gleich sind. Kulturhistorisch ist Medizin immer nur die Suche nach der besten Erklärung zu einem Krankheitsbild, seiner Beschreibung und der Suche nach Möglichkeiten das Unvermeidliche abzuwenden. Aus den ältesten überlieferten Schriften zur Medizin, wie den Veden, der ägyptischen Medizin, sowie später der  jüdisch/arabischen Medizin wusste man, dass die Natur unseres Sonnensystems unsere Materie prägt und sich auch im menschlichen Körper wiederspiegelt.

Bekanntlich üben die Himmelskörper durch ihre schiere Größe einen Gravitationseffekt aus, der sich sowohl bei einfachen als auch bei komplexen Prozessen manifestiert. Aber auch auf die lebendigen Wesen wirken sie, bis hin zu den menschlichen Gefühlen. Von den Himmelskörpern erhalten die Metalle ihre Prägung, die Bäume und Pflanzen ihre Erscheinungsform und die Tiere ihre Instinkte. Außerdem ist es die Kraft der Sonne die den Wechsel zwischen Tag und Nacht bewirkt, nicht die des Mondes oder der anderen Sterne.
Abraham Ibn Esra, Anno 1140 Eingangsrede einer Vorlesung an der Universität Cordoba

Bild 1: Das Sonnensystem im Menschen aus heutiger Sicht

Plötzlich wurde unsere Aufgabe unerwartet einfacher: wir konnten anhand der richtigen Behandlung sehen, welche Krankheitsprozesse zusammengehörten und wo eine Abweichung war. Die moderne Signaturenlehre war geboren! Der zweifellos größte Durchbruch dieser anderen Methode, Menschen und ihr Leiden zu ordnen, trat bei terminalen Krankheiten wie z. B. Krebs auf. Noch sollte es weitere 4 Jahre dauern, bis unser damaliger Verleger auf die Idee kam, diesen Durchbruch zur Therapie in Deutsch für die deutschen Kollegen und Patienten zu veröffentlichen. So entstand „Die Krebsrevolution“.

Bild 2: Mittel aus den Banerji-Protokollen:
Mittel der Signatur Mars für das Marsleiden Darmkrebs: Eisen und Hydrastis
Mittel der Signatur Saturn für das Saturnleiden Knochenkrebs: Beinwell und Carcinosum

Seither wurde die Krebstherapie (und die allgemeinmedizinische Therapie) nach Banerji im deutschsprachigen Europa bekannt, und, damit verbunden, die alte Lehre der sieben Archetypen in der Medizin neu entdeckt und vorgestellt.

Es macht natürlich einen nicht geringen Aufwand, alles Gelernte zu Medizin und Krankheit neu zu ordnen, und die Verblüffung aus den Gesichtern meiner Kollegen spricht Bände, wenn ich sie auffordere eine Krankheit als den Ausdruck einer Signatur, eines typischen Lebenswegs zu erkennen, die Diagnosen anzuzweifeln, die nur auf Symptomen beruhen, und statt dessen eine Diagnose nach dem entsprechenden Archetyp zu suchen. Doch was zunächst schwierig scheint, wird rasch zu einem erfolgreichen und klar definierten Handeln: Der Mensch erkrankt nach seiner Natur, und die Natur der Mittel vertreibt die Natur der Krankheit.

So hat es Paracelsus gesagt.

So hat es Hahnemann gewollt.

So machen wir es heute, dank der Signaturenlehre, wieder.


Bild 3: viele Mittel einer Signatur, hier „Venus“ auf einen Blick.
Vom Metall als Konstitutionsmittel, über Mineralien, Heilpflanzen, Bäumen, Tiermitteln bis zur Ernährung wirken die Mittel auf den drei Ebenen Sal, Sulphur und Merkur bei den „Venusthemen“ : Haut, Niere/Blase und Immunsystem.