Banerji Protokolle auf Erfolgskurs, oder “Der gestresste Arzt”

Seit dem Erscheinen meines Buches “Die Krebsrevolution” ist logischerweise die Zahl der Menschen, die sich mit Krebsproblemen an mich gewandt haben, stets gestiegen.

Im Frühjahr/Sommer 2021, bei Reiserestriktionen und einer gewaltigen Zunahme von Videokontakten, betrug die Zahl der Hilfesuchenden in unserer Praxis bis zu 5 Personen am Tag, was für einen einzelnen behandelnden Arzt und bei durchschnittlich  pro Patient 75 Minuten Besprechung plus 90 Minuten Therapiebericht jede andere Tätigkeit unmöglich macht. Ich sah mich gezwungen, die Annahme weiterer Patienten zu reduzieren und an die vielen Therapeuten zu verweisen, die wir im Laufe von 5 Jahren in diesem Bereich weitergebildet haben.

Die häufigsten Krebsarten unter unseren Patienten sind:

  • Brustkrebs
  • Gehirnkrebs (intrakraneale, tumorale Prozesse)
  • Blutkrebsarten (Leukämie und Lymphome)
  • Prostatakrebs
  • Ovarialtumore
  • Gebärmutter- (& Hals-) Krebs
  • Kinder & Knochenkrebs
  • Melanom (schwarzer Hautkrebs) unterschiedlicher Lokalisation
  • Darmkrebs
  • Ungewöhnliche Tumorarten; wie neuro-endokrine Tumore, Drüsenkrebs, transitionelle Schleim/Haut Krebsarten

In den letzten 2 Jahren haben wir etwa 500 Krebspatienten mit Banerjiprotokollen versorgt.

Dabei hat sich gezeigt, wie schwierig es ist, ein Nachverfolgungsprotokoll durchzusetzen, um den Erfolg der Therapie besser einschätzen zu können und gegebenenfalls die Behandlung anpassen zu können.

Durch die COVID/Corona Hysterie ist das schwere Leid anderer Patienten vollkommen aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit gerutscht. Permanente Pressekundgebungen zu Inzidenz-/Fall- und Impfzahlen lenken davon ab, dass nicht mal jeder 10. Tote den akuten Atemwegserkrankungen geschuldet ist. Unsere Aufmerksamkeit wird auf eine Randgruppe von Patienten gelenkt, die noch dazu, nach medizinischem Ermessen, eine “gute” bis “sehr gute Prognose” haben. Das ist absurd.

In Spanien schätzt man, dass im Jahr 2020 etwa 225.000 Personen an Krebs verstorben sind, 140.000 an Herz-Kreislauferkrankungen…. Die Liste geht eine Weile so weiter, bis es zu den etwa 47.000 an “COVID” verstorbenen Personen geht, diese wiederum unterteilt in jene, die an “SARS-CoV2” verstorben sein mögen, plus der langen Liste derer die an Krankenhauskeimen, an den Komplikationen von chronischen Leiden, Herzmuskelentzündungen, Lungenentzündungen, und anderen Atemwegserkrankungen der Gruppe verstorben sind. Wie man erkennen kann, ist diese “Corona Gruppe” mit sehr unterschiedlichen Todesursachen durchsetzt.  

Meine Beobachtung bei Krebsleiden deutet immer wieder auf die Frage, “ob sich das Weiterleben noch lohnt”.

Viele Patienten deuten auf die Frage nach den möglichen Auslösern auf psychisch-emotionale Konflikte in der Familie, im Beruf, dem persönlichen Gefühl von Scheitern. In einer Zeit, in der man vielerorts nur mit Maske und Auflagen sein darf, wo keinerlei Aktivitäten menschlicher Kultur mehr gefördert werden, ist diese Situation von “Ausweglosigkeit” der vorherrschende Ton. Die Beratungen der Patienten begrenzt sich bei weitem nicht auf das Erstellen eines  “Banerji Protokolles(TM)” .

Um es nochmal deutlich zu machen: Unsere Lehre beruht auf dem Wissen der “Traditionellen Europäischen Medizin”, TAM / TEM, dessen berühmtester Vertreter Theophrastus von Hohenheim, “Paracelsus”, war. Sein Denken, auf den aktuellen Stand gebracht (siehe „Heptopathie“), zeigt, dass biologische Therapiemethoden wie die passende Ernährung mit orthomolekularen und biochemisch- immunologischen Ergänzungen ein wichtiger Punkt bei Krebs ausmachen. Diese Stoffe wie Vitamine, Mineralien, orthomolekularen und biochemischen Ergänzungen ergeben sich aus dem biologischen Typus des Patienten (dem Biotyp oder “Geburtsherrscher”), sowie aus den bereits durchlittenen Belastungen wie Bestrahlungen, Chemo- und Immunotherapiesitzungen, was die konventionelle Medizin mittels Krankenkasse nie übernimmt. Das nennen wir den “Basis-Therapiearm oder Strukturelle Therapieergänzung”.

Das Ermitteln des biologischen Typus führt auf direktem Wege zur Theorie des “Heile Gleiches mit Gleichem”, sowohl als Homoeopathikum als auch mittels pflanzlicher oder anderer Mittel. Dies ist der “biologische Arm” oder “die physiologisch-genetisch angepasste Therapie”.

Der dritte Arm scheint für bis zu 80% der Betroffenen das wichtigste Element zu sein: der “psychisch-emotionale” oder “merkuriale Arm” der Therapie. In 2 bis 3 folgenden psycho-onkologischen Sitzungen wird den Betroffenen geholfen, einen Weg zurück ins Leben zu finden, neue Inhalte unter Zurücklassen der Ängste und belastenden Überzeugungen der Vergangenheit.

Krebstherapie nach Banerji / Corty

Erster Arm„strukturell“Vitaminergänzungen, Ernährung, etc.
Zweiter Arm„physiologisch genetisch“Banerji, Homöopathie, Spagyrik, pflanzlich
Dritter Arm„emotional“Psycho-Onkologie, EMDS, „Re-Programming“
Krebstherapie nach Banerji/Corty

Eine solche Behandlung ist nicht schwer, auch nicht riskant, und behindert nicht die Entscheidung zu konventionellen Therapieergänzungen. Jeder Mensch sollte das Recht haben, über seinen Körper selbst zu entscheiden (…!). 

Viele Patienten finden erst nach bereits stattgefundenen und vielfach fehlgeschlagenen Therapiemaßnahmen den Weg zu uns. Mehr als die Hälfte unserer Patienten würde man als “austherapiert” bezeichnen, mit “offiziellen” Lebenserwartungen zwischen 3 und 6 Monaten. Glücklicherweise nimmt langsam auch der Anteil jener zu, die schon nach der Diagnose eine Zweitmeinung von uns wünschen.

Doch alles in allem gehen uns die Aufgaben nicht aus: Etwa 60% unserer aktuellen Patienten sollten nach Überzeugung der konventionell arbeitenden Kollegen seit mindestens 6 Monaten “tot” sein. Ich kann noch keine hohen Fallzahlen zu speziellen Statistiken über Lebenserwartungen bei den verschiedenen Krebsarten veröffentlichen, aber es bestätigt die 2019 veröffentlichte Richtung: Etwa 65% unserer Patienten verdoppeln ihre Lebenserwartung, einer von vier bewegt sich mittlerweile auf eine stabile Gesundung, soll heißen, sein Krebsgeschehen beeinflusst seine Lebenserwartung nicht mehr wirklich.

Es ist uns Ärzten “verboten zu heilen”, dies seien “unhaltbare Versprechen”, so steht es in der Berufsethik.  Wie bezeichnet man also als Arzt die Menschen, die vor 5 Jahren als “unheilbar und austherapiert” zu uns kamen, und heute ein normales Leben führen, mit oder ohne den Krebs?

Ich nenne es den “positiven Stress meiner Arbeit”.

Denn zu den vielen Anfragen neuer Kranker summieren sich die 6-Monatskontrollen der vielen, täglich mehr Lebenden.

Es geht ihnen so viel besser, dass sie das Sterben aufgegeben haben.

Dr. Miguel Corty
info@clinicapraxis.es

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